Griesert und Kulturverein eröffnen Zuwegung zum Ringlokschuppen

Griesert und Kulturverein eröffnen Zuwegung zum Ringlokschuppen

Pressemittelung

Oberbürgermeister Griesert und der Kulturverein Petersburg e.V. eröffnen feierlich die Zuwegung zum Ringlokschuppen.

Wir freuen uns, dass sich nun nach monatelangem Hin und Her der Zaun lichtet.

berichtet Vereinsmitglied Yenns Rilo. Schließlich ist der Kulturverein als Mieter der Stadt auf dem Gelände des Ringlokschuppens auf eine hinreichende Zufahrt angewiesen, sowie die Zugänglichkeit für Rettungswagen und Feuerwehr. Ob die derzeit noch im Bau befindliche, neue Zufahrt dies allerdings leisten kann, wurde von einigen Anwesenden angezweifelt. „Auch ein Krankenwagen kann seine Seitenspiegel einklappen, Zufahrt ist Zufahrt.“, äußerte sich dazu am Nachmittag ein Mitarbeiter aus dem Geschäftsbereich der Zion GmbH.

Um die neue Barrierefreiheit zu feiern, trafen sich am Mittag, während einer Kontrolle der Lagerflächen, einige der aktiven Kulturschützer_innen auf dem Außengelände des Ringlokschuppens. Noch mehr freuten sich die Anwesenden über den Besuch eines Stadtoberhauptes, das sich in den letzten Jahren sehr rar am ehemaligen Güterbahnhof gemacht hatte. Oberbürgermeister Wolfgang Griesert gesellte sich zu den Feiernden und wollte diesen Anlass nun endlich nutzen, um die ansässigen Kulturschaffenden in ihrem Engagement für Osnabrück zu unterstützen. In seiner kurzen Ansprache, ließ er bei einem Glas Sekt verlauten, dass dies „der erste wichtige Schritt zur Öffnung aller Zäune weltweit“ sei. Die Stadt Osnabrück könne auch hier ihre Vorbildfunktion als Friedensstadt nutzen. Er sicherte den Kulturschaffenden zu, alles zu tun, damit die freie Kulturszene am Güterbahnhof bleiben und weiter wachsen könne. Die ersten Barrieren seien nun gefallen und der in der Entwicklung befindliche Bebauungsplan, solle dieses Ziel langfristig sichern. Als vorübergehender Kulturdezernent der Stadt, sehe er dies als seine Aufgabe an. Kurzfristig soll an einer Zwischennutzung des Kulturvereins im Ringlokschuppen gearbeitet werden, um aus der derzeitigen Hauptaktivität des Kulturvereins, das Einlagern von Potentialen, wieder Aktivitäten für die Öffentlichkeit entstehen zu lassen.

Durch die Lücke im Zaun ist nicht alles getan, aber es lässt uns hoffen, dass auch wir bald wieder unsere Tore für kreative, neugierige Menschen in der Stadt öffnen können.

mit diesen Worten schließt Rilo die gemeinsame Begehung ab.

08.03.2016
08.03.2016

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